Sa/So 27.6.-28.6.09 Tutanchamun

Am Sa. schliefen wir aus, das heißt, ich war an sich nie wirklich eingeschlafen, immer nur kurz mal eine Stunde oder weniger, gegen 7 war ich dann komplett wach. Alex schlief fest, ich kuschelte mich an ihn und gegen 9 standen wir dann letztlich auf. Wir schauten uns im Internet noch einige Infos zur Tutanchamun Ausstellung an in die wir gehen wollten und beschlossen dann, erst gegen Nachmittag hinzugehen. Bis dahin bummelten wir noch ein wenig und so kam Sarah unerwartet zu einem Fahrrad. Danach fuhren wir kurz nochmals zurück, luden das Fahrrad aus und gingen erneut aus, diesmal zum essen zu KFC und dann noch ein wenig in den Media Markt der direkt daneben war.

Gegen 15h machten wir uns dann auf den Weg in den Olympiapark wo die Ausstellung in der Event Halle war. Wir blieben dort bis zum Ende gegen 18h. Sie war auf eine Art beeindruckend, gut gemacht und informativ aber dennoch.. es fehlt irgendwie das Flair, die Atmosphäre die originale Stücke ausstrahlen die die Geschichte erlebt haben. Denn die dort gezeigten Stücke sind ohne Zweifel Kunstwerke… aber eben alle ausnahmslos Repliken.  Wir machten uns dann auf den Heimweg, mir reichte es völlig und es ging mir nicht gut, die Lauferei war wohl doch etwas zuviel, zumal ich dann fiese Krämpfe bekam und es von neuem zu bluten begann wo es zuvor an sich fast aufgehört hatte. Das hat mich schon erschreckt. Ich beschloss daher dann am Abend rein gar nichts mehr zu tun außer zu liegen, denn krankschreiben lassen möchte ich mich nicht …noch weniger will ich Kollegen, die natürlich fragen, erzählen müssen warum… Wir schauten noch einen Film (Pearl Harbor) nach dem Abendessen und gegen Mitternacht gingen wir zu Bett. Alex schlief rasch ein, ich bewachte seinen Schlaf.

Am heutigen Sonntag tat ich bewusst nicht viel, nur einige wenige mails beantworten. Wir gingen nicht aus und verbummelten den Tag weitestgehend. Wir besprachen viel, auch und vor allem die Zukunft betreffend wie wir verschiedene Dinge handhaben möchten. Nicht einfach, denn beide müssen wir einen gehörigen Vertrauensvorschuss dem anderen gegenüber beweisen, sei es das finanzielle, Haushalt oder auch materielles betreffend. Wir haben beide schlimme Erfahrungen durchleben müssen. Und auch so einige Jahre allein gelebt, da gewöhnt man sich Freiheiten an. Wobei diese auch nicht aufgegeben werden sollen, nur teilweise ein wenig angepasst. Nachmittags sahen wir mit Sarah eine Sendung mit der Maus an, irgendwie war ich völlig ko und sah davon nicht viel. Ich schlief in Alex Schoß ein und nach der Sendung legte ich mich dann auf ein Kissen was er mir hingelegt hatte und die zwei ließen mich gut 1,5 Std. schlafen. Abends genossen wir noch ein gemeinsames Tartuffo und gegen 19h hieß es dann auch mal wieder Abschied nehmen. Es fällt jedes Mal schwer, aber wir fuhren nach Hause, in dem Wissen das wir uns übermorgen bereits wieder sehen werden. Und überhaupt hilft das Wissen darum, das diese Abschiede nicht mehr oft sein müssen, nur noch genau 8 mal. Denn dann, Ende August leben wir dort. Dann denken wir an diese Zeit jetzt zurück, wo wir So. abends wieder packen und dann heim fahren mussten.

~ von loungekittiesdiary am 28. Juni 2009.

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